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Kostümbeispiele aus unserer Werkstatt
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Zeit: um 1800 Material: Baumwollbatist, Seide Charakteristika: hauchzartes Batistkleid aus dem Directoire mit Stickerei, Ärmel- und Rocksaum separat mit Stickerei eingefasst, rückwärtiger Knopfverschluss, Futter aus grauem Satin (Seide), Manteau (Mantel) aus blauer Seide, Saum und Vorderkanten mit silbernem Metallfaden bestickt, Gürtel unter der Brust mit Haken und Ösen zu verschließen Preisgruppe: H |
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Zeit: 1806Material: Seide, antike Spitze, antike KnöpfeCharakteristika: Empirekleid nach einer Originalzeichnung aus dem “Almanach des modes”. Typisch für diese Zeit ist der gezaddelte Rand am hochgesetzten Mieder, der gebauschte, mit Seidenstreifen und Spitzen versehende Oberärmel über dem engen Unterärmel und passend dazu der mit Bändern und Blumen geschmückte Schutenhut aus Stroh. Auch die Farbkombination Rosa-Weiß entspricht in ihrer Leichtigkeit dem Geschmack der Zeit.Das Kostüm ist eine Auftragsarbeit des Museums St. Wendel für eine Ausstellung über das Leben der Herzogin Luise (der Mutter des späteren englischen Königs Albert), die diese Zeitschrift regelmäßig las Preisgruppe: E |
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Zeit: um 1810Material: Baumwoll-BatistCharakteristika: Empire-Kleid aus besticktem hellblauen Batist, Einfassungen mit zarter französischer Spitze an Dekolleté, Ärmel- und Rocksaum, passend eingefärbter blauer Seidengürtel, Futter aus blauem Viskosestoff, dazu ein perlenbestickter Tüll- Schal aus dem 19. Jahrhundert Preisgruppe: F |
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Epoche: Empire, 1805, EnglandMaterialien: Seide, Baumwolle, BorteCharakteristika: Empirekleid aus altweißer Seide, gefertigt nach einem englischen Original. Das Mäandermuster der Borte, zurückgehend auf die Antike, erfreute sich um 1800 großer Beliebtheit, so wurden Saum, Ausschnitt und Ärmel damit besetzt, korrespondierend dazu auch die Längsnähe in etwas schmalerer AusfertigungUnsere Kundin, hochschwanger zum Zeitpunkt der Auftragserteilung, wünschte sich ein besonders variables Kleid, so dass wir uns für eine Rückenschnürung entschieden, zwar ist eine solche eher ungewöhnlich für diese Epoche, findet sich aber dennoch auch bei Originalkleidern.Damit das Kostüm nicht gar so durchscheinend ist, wurde es mit Baumwollbatist gefüttert Preisgruppe: C |
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Zeit: 1806 Material: Schurwolle, Leinen in unterschiedlicher Stärke, Baumwolle Charakteristika: Empire – Anzug nach Originalschnitten, bestehend aus - Hemd mit Halsbinde, jeweils aus Feinleinen (kbA), die Verstärkungen im Schulterbereich wurden dabei der Epoche entsprechend auf der Außenseite angebracht, Kragen und Manschetten blieben unverstärkt - Weste, für die wir den Stoff nach einem Originalstoff aus dem Jahr 1805 auf einem Handwebstuhl nachweben ließen, eingefasste Taschen ohne - die inzwischen unmodern gewordenen - Klappen, schmaler Stehkragen und Revers, einreihig geknöpft, Futter und Rückenteil wie üblich aus Leinen, in der Taille befinden sich Riegel mit Schnürung - Hose mit Frontklappe, Uhrentasche im Taillenbund und zwei seitlichen, sichtbaren Tascheneingriffen mit Knöpfen, rückwärtige Kräuselung mit eingesetztem Keil und Nestellöchern zur Regulierung der Weite, - Frack, doppelreihig geknöpft, dem Zeitgeschmack entsprechend mit leicht verkürztem Oberteil, so dass die untere Weste noch sichtbar bleibt, der modisch extrem hohe und stark versteifte Stehkragen reicht bis zu den Ohren
Der Anzug ist für Living-History-Aufführungen des Freilichtmuseums Hamburg-Kiekeberg überwiegend per Hand nach historischen Techniken gefertigt, d.h. Ober- und Unterstoffe wurden nicht, wie heute üblich, miteinander verstürzt, sondern aufeinandergelegt und mit deutlich sichtbaren Handstichen (Detailbild) zusammengesetzt, sämtliche Außenkanten, Säume, Knopf- und Nestellöcher sowie auch alle Knöpfe sind handgefertigt, das Halstuch wurde handrolliert
Preisgruppe: K (je nach Umfang der Handarbeiten)
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Epoche: Empire, 1818, Frankreich Materialien: bestickter Baumwolltüll, Baumwollbatist, Seide Charakteristika: Empirekleid angelehnt an ein Gemälde von Théodore Géricault, statt des schlichten Stoffes wurde bestickter Baumwolltüll gewählt, der aufgrund seiner Transparenz mit Batist abgefüttert wurde, die hochgesetzte Taille wird mit einem blauen Seidengürtel betont, zur Anhebung der Brust wird ein Empirekorsett aus Baumwolle getragen, die Schnürlöcher sind handgearbeitet Preisgruppe: Kleid D, Korsett B |
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Zeit: um 1810 Materialien: Seide, antike, handgearbeitete Borte Charakteristika: Empirekleid aus eisblauer Seide, im Unterbrust-, Ärmel- und Saumbereich mit zarter handgearbeiteter Silberborte eingefasst, rückwärtig mit antiken Glasknöpfchen zu schließen
Auftragsarbeit für den Aschenbrödelball auf Schloss Moritzburg
Preisgruppe D
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Zeit: ca. 1810Material: Baumwollsamt, BrokatborteCharakteristika: schlichtes Empirekleid mit Schleppe, das zeigt, dass nicht unbedingt die Traummaße des frühen 19. Jahrhunderts erforderlich sind, um ein solches Kostüm zu tragen (dieses Modell entspricht der Größe 42), , der Samt und die Seidenorganzaspitze am Ausschnitt wurden in einen warmen, antik wirkenden Rotton eingefärbt, die Knöpfe entstammen dem späten 19. Jahrhundert,der Entwurf ist angelehnt an ein Werk der Malerin Vigee Le Brun aus dem Jahr 1828 Preisgruppe: D |
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Zeit: ca. 1810- 1825Material: Seide, Charakteristika: kurzes Spenzerjäckchen gefertigt aus zwei farblich aufeinander abgestimmten Seidenstoffen, typisch sind die plastischen Applikationen, in diesem Falle eine Blättergirlande, wie sie häufig auf Kleidern und Jacken des Empire zu finden sind und die weiten gebauschten, der Renaissancemode entliehenen Oberärmel ein ähnliches Modell in rosa und weiß befindet sich im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg Preisgruppe: E |
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