Firmenphilosophie

Ziel unserer Arbeit ist es, historische Kleidung zu schaffen, die den Geist der jeweiligen Epoche vermittelt und darüber hinaus Schönheit, Anmut und Eleganz ausstrahlt.  

Die prächtigen Seidenstoffe, Brokate, Borten und anderes Zubehör beziehen wir weltweit aus renommierten Fachgeschäften. Wir verarbeiten auf Wunsch aber auch antike Stoffe, vor allem Brokate, sofern diese gut erhalten sind sowie alte Spitzen, Borten und Knöpfe. Echte Pelze kommen bei uns aus ethischen Gründen prinzipiell nicht zum Einsatz. Hochwertige Kunstpelze sind von echten ohnehin nicht mehr zu unterscheiden.

An erster Stelle steht für uns die Freude an der Arbeit und nicht der Wunsch in kürzester Zeit einen größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Wir sind um Transparenz in unserer Arbeit bemüht und fügen aus diesem Grunde eine Preisliste bei, die ungefähre Anhaltspunkte für die Kosten eines Kostüms bietet.

Ein Wort zum stark strapazierten Begriff „authentisch“:

Wir sind keine Authentizitätsfanatiker, d.h. durchaus bereit, für das Traumkleid unserer Kundin bzw. unseres Kunden Eklektizismen (Stilvermischungen) aller Art zu begehen. Die Kunstgeschichte ist voll davon (man denke nur an die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts). Nur sollten diese wissentlich und willentlich umgesetzt werden, so dass am Ende ein geschlossenes ganzes, in sich stimmiges und schönes Kostüm entsteht. Auf der andern Seite sind wir selbstverständlich auch in der Lage, historische Kleider zu entwerfen, die zu 100% der entsprechenden Stilepoche entsprechen. Hierin sehen wir auch unsere Hauptaufgabe, siehe oben. Dass wir als Werkstatt für historische Kostüme dabei im Bedarfsfall eng mit Museen zusammenarbeiten, muss sicher nicht extra erwähnt werden. In welchem Maße die Umsetzung des Entwurfs ausgeführt wird, bestimmt der Kunde. In der Regel sind Konzessionen erforderlich. So ersetzen wir Edelsteine durch hochwertige Glassteine, bei Goldstickereien (früher selbstverständlich aus echtem Gold gefertigt) greifen wir zu goldfarbenen Metallfäden, wir vermeiden sichtbare Maschinennähte, nähen aber die Kostüme nicht gänzlich von Hand, wie dies bei Kleidung  aus der Zeit vor 1845 (in diesem Jahr wurde die erste praktisch brauchbare Nähmaschine erfunden) üblich war.

Aus den oben genannten Gründen sind wir deshalb mit dem Wort “authentisch” sehr vorsichtig.