Hochzeit

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O glücklich, wer ein Herz gefunden,
Das nur in Liebe denkt und sinnt
Und mit der Liebe treu verbunden
Sein schönres Leben erst beginnt!

Wo liebend sich zwei Herzen einen,
Nur eins zu sein in Freud und Leid,
Da muß des Himmels Sonne scheinen
Und heiter lächeln jede Zeit.

Die Liebe, nur die Lieb ist Leben:
Kannst du dein Herz der Liebe weihn,
So hat dir Gott genug gegeben,
Heil dir! Die ganze Welt ist dein!

 August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798-1874)
 
 
Was ließe sich diesem wundervollen Gedicht noch hinzufügen?!
 
 
Vielleicht ganz profan ein kurzer Abriss über die Geschichte der Brautmode:
 
Das Brautkleid der vergangenen Jahrhunderte ist überwiegend Ausdruck der jeweiligen  Mode. So heiratet 1503 Maria Sforza, die zweite Frau Maximilian I in einem leuchtend karmesinroten Kleid. Im 16. Jahrhundert finden wir - beeinflusst von der spanischen Mode - schwarze Hochzeitskleider. Mitte des 17. Jahrhunderts trägt eine vornehme Braut in Regensburg einen meergrünen Unterrock, darüber Rock und Wams aus pfirsichblütenfarbenen Seidenmoiré und dazu rotseidene Strümpfe mit Goldverzierungen. Zwar war beim Adel das weiße Hochzeitskleid bereits im 17. Jahrhundert durchaus nicht selten und kommt auch in früheren Jahrhunderten vor - Maria von Burgund heiratet 1477 in einem weißen über und über goldbestickten Atlaskleid, zu dem sie ein weißes Hermelincape trägt - allgemeingebräuchlich wird die Farbe Weiß als Hochzeitsfarbe jedoch erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Losgelöst von der Mode symbolisiert sie die von der Kirche geforderte Jungfräulichkeit der Braut. Das trifft auch auf den Schleier zu, der der Nonnentracht entnommen ist. Einem „gefallenen“ Mädchen war es keinesfalls gestattet, in einem weißen Brautkleid mit Schleier zu heiraten. Parallel zum weißen oder cremefarbenen Hochzeitskleid wird zu Anfang des 20. Jahrhunderts auch im schwarzen Kostüm geheiratet. Nicht etwa aus Trauer, sondern weil eine Braut aus einfachen Verhältnissen aus finanziellen Gründen gezwungen ist, praktisch zu denken. Das schwarze Kleid dient ihr in der Zukunft weiterhin als Festkleid, meist ihr ganzes Leben hindurch. Heute - trotz Befreiung vom kirchlichen Moralkodex - ist das weiße Brautkleid, meist angelehnt an den Stil der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, noch immer vorherrschend. Daneben kommen aber auch mehr und mehr farbige Brautkleider und allgemein historische Kleidung wieder in Mode.
 
Lassen Sie sich inspirieren von den Gemälden und historischen Fotos der Liebes- und Brautpaare vom 15. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
 
Mittelalter
 
01_Mittelalter_Hochzeitskostüm01_Mittelalter_Brautkleid01_Mittelalter_Hochzeit01_Mittelalter_Hochzeitskostüme

 

Renaissance
 
 
Barock
 
 
Rokoko
 
 
Empire - Biedermeier - Gründerzeit
 
 
Jugendstil - Jahrhundertwende
 

 

Wir beraten Sie gerne und nehmen uns viel Zeit um mit Ihnen gemeinsam die historische Mode der Brautkleider und viele andere historische Kostüme in Kunst- und Fachbüchern anzuschauen, Ihr persönliches Lieblingskleid herauszufinden und das Kostüm zu entwerfen und zu fertigen, von dem Sie schon immer geträumt haben.

 

 

 

 

 

Hochzeitskleider aus unserer Werkstatt

 

  

 

Rokoko_Kostüm_Lyon_vorne

Rokoko_Kostüm_Lyon_seiteRokoko_Kostüm_Lyon_hintenRokoko_Kostüm_Lyon_seite_detailRokoko_Kostüm_Lyon_SteckerRokoko_Kostüm_Lyon_Seide_VergleichRokoko_Kostüm_Lyon_Hochzeitsfoto

Epoche: Rokoko, ca. 1770
Material: Seidendamast (Lampas), unifarbene Seide, antike Spitze
Charakteristika: Robe à la francaise mit einem Manteau aus kostbaren Lampasgewebe, das nach einer Originalvorlage einer Lyoner Seide aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts nachgewebt wurde, typisch für diesen Stil ist das vertikale wellenförmige Muster mit eingearbeiteten Blumenbouquets
 
Zum Kostüm gehören zwei verschiedene Stecker, einmal eher schlicht und einmal opulent, beide ebenfalls nach Originalvorlagen gearbeitet und eine unifarbene Jupe, die den Grundton des Manteau wieder aufnimmt.
 Als Unterbau dienen Korsett und Panier
 
 
Preisgruppe: G

 

 

 

 

Empirekleid_Hochzeit_weiss_vorn

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Epoche / Zeit: Empire, um 1810
Material: bestickter Tüll (Viskose), Schweizer Mousseline
Charakteristika: hauchzartes Empirekleid aus Viskose-Tüll mit aufgekurbeltem Blütenmuster, ungefütterte transparente lange Ärmel, rückwärtiger Knopfverschluss, Gürtel aus cremefarbener Seide, gefüttert mit altweißem Baumwoll-Mousseline
 
Preisgruppe: D

 

 

 

 

Biedermeier_Brautkleid_vorne

Biedermeier_Brautkleid_seiteBiedermeier_Brautkleid_hintenBiedermeier_Brautkleid_CapeBiedermeier_Brautkleid_SchleppeBiedermeier_Brautkleid_Detail_SchleierBiedermeier_Brautkleid_UnterbauBiedermeier_Brautkleid_AccesoiresBiedermeier_Brautkleid_OriginalBiedermeier_Brautkleid_Hochzeit_1Biedermeier_Brautkleid_Hochzeit_2Biedermeier_Brautkleid_Hochzeit_3Biedermeier_Brautkleid_Hochzeit_4Biedermeier_Brautkleid_Hochzeit_5

(Hochzeitsfotos: Bilderwerkstatt Dresden)
Epoche: spätes Biedermeier, 1840-1850
Material: bestickte Seide, unifarbene Seide, antiker Baumwolltüll und antike Nottinghamspitze
Charakteristika: Biedermeierkleid aus dem alten Russland nach einer Originalvorlage, die sich in der Eremitage St. Petersburg befindet
Unser Modell besteht aus altweißer Seide, die mit zartrosafarbenen Röschen bestickt ist, der Schnitt wurde original umgesetzt, im Oberteil mit dem im Biedermeier so beliebten schulterfreien großen Kragen, der gern in Falten gelegt wurde und den kurzen verzierten Ärmelchen sowie auch  im eher ungewöhnlichen Rockteil dieses Kostüms, das im Vorderteil in Falten und im Rückenteil eingekräuselt wurde
Zusätzlich fertigten wir eine abnehmbare, 2 Meter lange Schleppe und - damit korrespondierend - einen beinah ebensolangen Schleier aus besticktem Tüll, der in antike zarte Tüllspitze eingefasst wurde
Wie das russische Original, so hat auch unsere Anfertigung zur Ergänzung ein Cape aus altweißer Walkwolle mitbekommen. Die Schuhe wurden nach Originalen aus der Zeit um 1850 nachgebaut.
Die für diese Epoche typische Silhouette wird geschaffen durch den Unterbau:  einen voluminös gebauschten  Stufenrock aus altweißer Seide und einem Korsett mit - um die Jahrhundertmitte noch gemäßigter - Taillenbetonung.
 
Es hat uns eine ungeheure Freude bereitet, zusammen mit unserer Kundin über Monate hinweg die passenden Originalaccessoires aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zusammen zu tragen: Biedermeierohrringe und Biedermeierring, sehr seltene Biedermeierhaarnadeln (Antiquitätenhandel Koltermann, www.schnegantik.de) einen mit äußerster Feinheit bestickten, farblich genau abgestimmten Fächer von 1840, einen mit Rosen bestickten Perlenbeutel...
 
Preisgruppe: H
 

 

 

 

 

Waterhouse_Brautkleid_vorne

Waterhouse_Brautkleid_hintenWaterhouse_Brautkleid_seiteWaterhouse_Brautkleid_Gemaelde

Waterhouse_Brautkleid_Stickerei_SchleppeWaterhouse_Brautkleid_Stickerei_Ausschnitt

Epoche/Zeit: 14. Jahrhundert / 1909
Material: Seidentaft, Baumwollbatist
Charakteristika: Hochzeitskleid nach einem Gemälde von John William Waterhouse (3. Fassung der Ophelia aus dem Jahre 1909).
Das im Stil des 14. Jahrhunderts gehaltene Kostüm wurde aus schwerem blauen Seidentaft gefertigt. Die Stickereien am Ausschnitt wurden vom Gemälde kopiert und stellenweise rekonstruiert. Der Saum ist verbrämt mit breitem metallisierten Baumwollgewebe, in das die mittelalterlichen  Löwen – ebenfalls nach historischer Originalvorlage – sowie weitere passende Ornamente mit Metallgarn eingestickt wurden. Das Unterkleid besteht aus zartem Baumwollbatist, der in demselben Rotton wie auf dem Gemälde eingefärbt wurde. Einen sehr raffinierten Kontrast bilden die vom Rot des Unterkleides ins Rosa-Bräunliche abhebenden Unterärmel.
Das Kostüm wird vorn mit Haken und Ösen geschlossen.
 
Preisgruppe: G

 

 

 

 

 

 

Brautkleid 1913 vorne seite

Brautkleid 1913 vorne detailBrautkleid 1913 hintenBrautkleid 1913 vorne mit SchleierBrautkleid 1913 vorne ohne SchleierBrautkleid 1913 - Originalfoto

Epoche/Zeit: 20. Jahrhundert / 1913
Material: Bestickte Seide, antiker bestickter Baumwolltüll
Charakteristika: Brautkleid der auslaufenden Belle Époque, gefertigt aus altweißer bestickter Seide in dem für diese Epoche typischen, sehr eleganten und raffiniert umgesetzten Kimonostil, bauschiges Oberteil mit angeschnittenem, in Falten gelegten Kragen, enger, seitlich gefalteter Rock mit übereinander gelegten abgerundeten Vorderbahnen, breiter Schärpengürtel aus cremefarbener Seide, enge, in Spitzen auslaufende Ärmel, der bestickte Baumwolltüll des überlangen Brautschleiers ist ein Originalstoff von 1910, der in zarte Baumwollspitze gefasst wurde, dazu gehört ein Brautkranz, hier aus weißen Seidenblüten, der zur Hochzeitsfeier gegen einen echten Myrtenkranz ausgetauscht wird
Als Vorlage diente ein Foto des englischen Brautpaares Smidt aus dem Jahr 1914 sowie eine zeitgenössische Modeillustration aus dem Jahr 1913.
 
Preisgruppe: G

 

 

 

 

 

 

Brautkleid_Rokoko_gold_Vorschaubild

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Epoche: Rokoko, ca. 1770
Material: Seide,Baumwolle, antike Spitzen
Charakteristika: opulente Robe à la francaise, auf Kundenwunsch nicht 100% authenitsch, d.h. in diesem Falle ohne Stecker, so dass das Korsett- ausgestattet mit unterlegter Schnürung - separat getragen werden kann. Auch wurde die Jupe (der Unterrock) zu einem normalen Rock abgewandelt. Ausnahmsweise bestehen beide Teile aus Baumwolle, da sowohl unsere Kundin als auch wir diesem atemberaubenden Stoff mit Schäferszenen (nach Gemälden von Fragonard) und barocken Rosen nicht widerstehen konnten. Es ist also mehr ein augenzwinkerndes Rokoko, das sich im Unterkleid präsentiert.
Der Manteau hingegen entspricht exakt den Vorlagen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er wurde nach einem Originalschnitt gearbeitet und besteht aus goldfarbener Seide, die in ihrem Ton genau auf den Unterstoff abgestimmt wurde. Unter den dreilagigen Ärmelvolants wurde je eine Reihe antiker Spitzenvolants angebracht. Der Manteau lässt sich mit und ohne Schleifen tragen. Als Unterbau dient ein großes Panier aus Leinen
 
Preisgruppe: G

 

 

 

 

            

 

Brautkleid_hellblau_gruenderzeit_vorne

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Epoche: Spätbiedermeier / Krinolinenmode, ca. 1850
Material: Brautkleid aus handgewebter Rohseide, antike Tüllspitze, facettierte Glassteine
Charakteristika: als Anregung für dieses Brautkleid der Gründerzeit diente eine Zeichnung von “Les Modes Parisiennes” aus dem Jahr 1853. Typisch für diese Zeit ist der mehrstufige Rock über einer Krinoline (Reifrock). Dazu trägt man ein speziell geschnittenes, vor allem die Taille betonendes Korsett, das in dieses Kleid bereits eingearbeitet wurde. Für das Oberteil stand das berühmte Winterhalter - Gemälde aus dem Jahr 1855 Pate, die Fürstin Carolath darstellend.
Das Kostüm wurde mit über tausend facettierten Glassteinen per Hand besetzt, und zwar entsprechend dem Zuschnitt, so dass die Linienführung durch die Steine nochmals betont wird.
 
Preisgruppe: I

 

 

 

 

 

 

Mittelalter_Hochzeitskostüm_vorne

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Epoche: Mittelalter, 13. und 14. Jahrhundert
Material: Seide, Samt, antiker und neuer Brokat
Charakteristika: sehr elegantes schulterfreies Hochzeitskostüm aus roter handgewebter Seide mit Schleppe, Rückenschnürung, langer, mit Metallfäden und Boulliondraht handgestickter Hüftgürtel, enge Ärmel mit handbezogenen Knöpfen, darüber ein ‘Teufelsfensterkleid’ aus antikem Brokat, üppig mit Metallborten und ‘Rubinen’ besetzt, vervollständigt wird das Ensemble von einer Kopfbedeckung aus dunkelrotem Samt mit Handstickereien,
der Bräutigam trägt eine Seidentunika mit gezaddeltem Saum, darüber einen als Dreiviertelkreis geschnittenen Tasselmantel, Kopfbedeckung aus Samt mit handgestickter Borte
 
Preisgruppe: E + G

 

 

 

 

 

Brautkleid_mittelalter_KS_rot_samt_vorn

Brautkleid_mittelalter_KS_rot_samt_seiteBrautkleid_mittelalter_KS_rot_samt_vorn_detailBrautkleid_mittelalter_KS_rot_samt_hintenBrautkleid_Mittelalter_HochzeitszugBrautkleid_Mittelalter_Hochzeit

Epoche: Mittelalter, 1. Hälfte 15. Jahrhundert
Material: Baumwollsamt, antike Metallborte, handbestickte Metallapplikationen, ‘Rubine”
Charakteristika: prächtiges Brautkleid aus dunkelrotem Samt wahlweise mit  langen Schleppenärmeln über engen Unterärmeln, die Faltenlegung im Vorder- und Rückenbereich erinnert an das Gemälde “Hochzeit des Arnolfini” von Jan van Eyck aus dem Jahr 1434, es ist eine Gestaltungsmöglichkeit, die sich auch für etwas größere Größen als äußerst vorteilhaft erweist, das Auge des Betrachters wird auf Ausschnitt und Oberärmelkanten gelenkt, die üppig mit geschliffenen ‘Rubin-Steinen’ unterschiedlicher Größe besetzt sind,  geschlossen wird das Kostüm an beiden Seiten mittels Schnürung, die Nestellöcher sind handgefertigt
Preisgruppe: F

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Material: handgewebte Seide und Seidenorganza
Charakteristika: eine weitere Möglichkeit des obigen Grundschnittes, hier aus royalblauer handgewebter Seide, üppig mit Metallborte und ‘Saphiren’ besetzt, die langen Schleppenärmel sind mit dunkelrotem Seidenorganza gefüttert, der sich am Ausschnitt wiederholt.
Preisgruppe: F

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Material: handgewebte Seide, mit Perlen und Metallgarnen handbestickter Gürtel
Charakteristika: schlichtes, durch Schnitt und Materialwahl dennoch sehr festliches Brautkleid aus dunkelroter handgewebter Seide, wiederum mit der in Vorder- und Rückenteil eingearbeiteten Faltenlegung, passend zu den blauen Seidenunterärmeln ein Kranz mit prächtigen Metall- und Stickereiverzierungen
Preisgruppe: E

 

 

 

 

 

 

Brennnessel_Hochzeit

Brennnessel_HochzeitBrennnessel_HochzeitBrennnessel_Hochzeit_detail2Brennnessel_Hochzeit_detail1Hochzeitspaar_2Hochzeitspaar_1Nimmerselich

    Epoche: Mittelalter, 12. Jahrhundert
    Material: Brennessel - Stoff, Seide, Wolle
    Charakteristika: das Brautkleid besteht aus einer Cotte (Unterkleid), Bliaut (Oberkleid) und einem halbkreisförmigen Umhang, Cotte aus ungefärbten Brennesselstoff, rückwärtige Schnürung, die ebenso wie die Knöpfe und die Knopflöcher handgefertigt ist, die Cotte lässt sich mit entsprechendem Zubehör auch ohne Überkleid tragen, das Oberkleid besteht aus handgewebter Seide, die Nestellöcher der seitlichen Schnürungen sind per Hand gearbeitet, vervollständigt wird das Ensemble von einem Umhang aus Wolle,
    passend zum Brautkleid trägt der Bräutigam eine doppelt gearbeitete Tunika aus gefärbtem Brennesselstoff mit hohem Stehkragen, ergänzt von einem Halbkreisumhang in der Farbe des Bliaut aus
    Wolle
    Die Braut ist Mitglied des Musikensembles “Nimmerselich”, deren mittelalterliche Musik wir wärmstens empfehlen möchten
    Preisgruppe: F + F

 

 

 

 

 

 

Brennesselbrautkleid_vorne

Brennesselbrautkleid_SchnuerungBrennesselbrautkleid_Hochzeitspaar

Brautkleid_Brennnesselstoff_Foto_1Brautkleid_Brennnesselstoff_Foto_2

Zeit: 13.-14.Jahrhundert

Material: Brennessel-Baumwollgemisch (beides KbA), ungefärbt

Charakteristika: einteiliges Kostüm mit eingesetzten Keilen, enge Ärmel, Rückenschnürung mit handgearbeiteten Nestellöchern

Ein Hochzeitskleid, das zeigt, dass auch das Schlichte ganz besonders und festlich wirken kann, in diesem Falle durch einen ausgefeilten Schnitt, das edle Material und das von unserer Kundin so schön gestaltete Blumenarrangement

Die zweite Braut trägt das Kleid nach demselben Schnitt, zusätzlich mit Schleppe und Schleppenärmeln
 
Preisgruppe: A

 

 

 

 

 

Kreuzlilien_Mittelalter_Hochzeitskostüm

Kreuzlilien_Mittelalter_hochzeitskostüm_hintenKreuzlilien_Mittelalter_Hochzeitskostüm_Tasche

Epoche: Mittelalter, 13. Jahrhundert
Material: Brokatdamast, Brokat, Seide
Charakteristika: schlichtes Brautkleid, das durch den prächtigen, mit Kreuzlilien durchwebten Brokatdamast sehr festlich wirkt, seitlich eingesetzte Keile für die Weite, Schleppe und Schleppenärmel über engen Ärmeln aus Seide, rückwärtige Schnürung, dazu passt die handbestickte kleine Tasche,
das Hochzeitskostüm des Bräutigams besteht aus einer Tunika aus handgewebter Seide, darüber trägt er einen halbkreisförmigen Bokatumhang, der in seinem Muster die Kreuzlilien des Brautkleides wieder aufnimmt
 
Preisgruppe: D + D

 

 

 

 

 

 

Empire_Brautkleid_Heckenrosen_vorne

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Epoche: Empire, ca. 1805, Russland
Material: Brautkleid aus handgewebter Rohseide, Seidenblumen, Turban und Schleier aus Seidenorganza mit Straußenfeder
Charakteristika: dieses Empire - Brautkleid ist einem Original aus der Eremitage in St. Petersburg nachempfunden. Es hat die typisch hochgesetzte Taille. Wie bei vielen Originalkleidern aus dieser Zeit ist statt des Korsetts eine Art “BH” eingearbeitet, der die Brust hebt und damit die typische Silhouette schafft.  Die Braut trägt einen ebenfalls für diese Zeit typischen Turban, verziert mit einem prächtigen “Edelstein” und einer gigantischen Straußenfeder
Preisgruppe: F

 

 

 

 

 
Brautkleid_Samt_rot_Mittelalter_vorne
Brautkleid_Samt_rot_Mittelalter_seiteBrautkleid_Samt_rot_Mittelalter_vorne_detailBrautkleid_Samt_rot_Mittelalter_hinten
Epoche: Mittelalter, 15. Jahrhundert
Material: Baumwollsamt, Baumwollsatin, “Rubine”, handgearbeitete Metallspitze mit eingearbeiteten Perlen
Charakteristika: ein Mittelalterkostüm, das in seiner Gestaltung stark an das romantisierte Mittelalter der Präraffaeliten erinnert, bodenlange Schleppenärmel
mit den typischen Verzierungen über der Öffnung, in diesem Falle reichlich mit “Rubinen” besetzt, mit denen auch am Ausschnitt nicht gespart wurde, die Steine sind eingefasst in eine originale mittelalterliche Ornamentik, umrahmt wird das Ganze von einem filigranen kupferfarenen Metallgespinst, im Rücken befindet sich eine Schnürung mit handgefertigten Nestellöchern unsere Kundin wünschte sich ein Kostüm aus Pflanzenfasern, aus diesem Grunde wurde statt der ansonsten üblichen Seide Baumwollsatin gewählt und passend zur Metallspitze eingefärbt
 
Preisgruppe: E

 

 

 

 

 

 

Jugendstil_Brautkleid_vorne

Jugendstil_Brautkleid_hintenJugendstil_Brautkleid_ohne_SchleppeJugendstil_Brautkleid_schraeg_vorneJugendstil_Brautkleid_Detail_Spitze

Epoche: Jugendstil, Jahrhundertwende
Material: elfenbeinfarbener Seiden-Satin, antike Spitzen, Perlen
Charakteristika: hochgeschlossenes enges, mit Tüll unterlegtes Oberteil, einzeln von Hand aufgenähte Blüten, Spitzen und Perlen, weite Oberärmel über engen spitzen- und perlenbesetzten Tüllärmeln, leicht ausgestellter Rock (auf Wunsch der Kundin nicht der für die Zeit übliche Bahnenrock), abnehmbare glockenförmig geschnittene weite Schleppe mit antiker Spitze
 
Preisgruppe: I